Veranstaltung Autorenlesung " Mao in der bayerischen Provinz" mit Max Brym in Altötting .

 

 

„Mao in der bayerischen Provinz“: Lesung mit Max Brym in Altötting am 22.Januar, 19 Uhr, präsentiert von Attac Mühldorf-Altötting und der Wählervereinigung „Die Liste“!

Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Zukunft nicht gestalten: DIE LISTE begibt sich auf historische Spuren in eine turbulente Zeit in der politischen Landschaft der Bundesrepublik und speziell Altöttings. Bei vielen jungen Leuten damals herrschte keine Politikverdrossenheit, viele suchten gerade das direkte Gegenteil zum vorherrschenden politischen Konsens. Übrigens: Auch damals war ein Jugendtreff in Altötting schon großes Thema!

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Anfang der 70er Jahre brodelt es nicht nur politisch in den Hauptstädten, auch in der bayerischen Provinz, im sogenannten Chemiedreieck gibt es rebellierende Jugendliche, die sich in K-Gruppen organisieren und den Aufstand proben. Unter ihnen auch der„rote Max“ - gemeint ist damit der Autor Max Brym, der in seinem neuen Buch den eigenen politischen Werdegang schildert und Einblick gibt in die aufregende Zeit des linken Aufbruchs. Brym beschreibt mit viel Humor und Lokalkolorit unter anderem über den Aufbau des„Sozialistischen Initiativkomitees Altötting-Mühldorf Wasserburg“, aber auch über Auseinandersetzungen mit Lokalgrößenwie Georg Tandler, Georg Keller oder Harald Haugwitz. Ende Januar wird der Autor sein Werk auch in Altötting präsentieren: Am Mittwoch, den 22 Januar um 19 Uhr liest Max Brym in den Vereinsräumlichkeiten des Altöttinger Mieter Konvents in der Max-Eyth-Str. 1. Dazu laden der Mühldorf-Altöttinger Ortsverband von Attac sowie die unabhängige Wählervereinigung "Die Liste", die bei den Kommunalwahlen 2020 in Altötting antreten möchte.

Max Brym wurde 1957in Altötting geboren. Er lebt in München und arbeitet als freier Journalist sowie als Dozent für Philosophie und Geschichte. Brym schreibt regelmäßig u.a. für jüdische Zeitungen und veröffentlichte viele Artikel speziell zur Geschichte der Arbeiterbewegung. 

 

 

Autorenlesung " Mao in der bayerischen Provinz"  Mittwoch 22. Januar 2020 um 19 Uhr Altöttinger Mieter Konvent AMK -Max Eyth Strasse 1 Altötting Gastgeber "Die Liste 2020"  


Veranstaltung Autorenlesung " Mao in der bayerischen Provinz" mit Max Brym in Altötting .

 

 

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Foto Max Brym 

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AUTORENLESUNG-MAO-IN-DER-BAYERISCHEN-PROVINZ-VON-MAX-BRYM

Wann
Montag - 27.01.2020
19:00 - 22:00

Wo
Barrio Olga Benario
Schlierseestr 21
81451 München

Rollstuhlgerecht? Unbekannt

 

Details

Autorenlesung – „ Mao in der bayerischen Provinz“ von Max Brym

Anfang der 70er Jahre brodelt es nicht nur in den Hauptstädten, nein, auch in der bayrischen Provinz im sogenannten Chemiedreieck gibt es rebellierende Jugendliche, die sich in K-Gruppen organisieren und den Aufstand proben. Allen voran der „rote Max“, der hier seinen politischen Werdegang schildert und Einblick gibt in die aufregende Zeit des linken Aufbruchs.

Zum Autor Max Brym wurde 1957 in Altötting geboren. Er lebt in München und arbeitet als freier Journalist sowie als Dozent für Philosophie und Geschichte. Viele Jahre war er Gastdozent an der öffentlichen Universität Prishtina in Kosovo. Er schreibt regelmäßig u. a. für jüdische Zeitungen und veröffentlichte viele Artikel speziell zur Geschichte der Arbeiterbewegung in unterschiedlichen Zeitungen.

Autorenlesung – „ Mao in der bayerischen Provinz“ von Max Brym

Veranstaltung des „ Sozialistischen Forums München und „ Der Funke“ Marxistische Line 

 

 

 

 

 

 

 

 

Veranstaltung 

Dokumentation von August 2019  

  • Antisemitischer Angriff in der Hohenzollernstraße - Entschieden gegen Antisemitismus

 

In München wurde ein Rabbiner und seine zwei Söhne antisemitisch an der Ecke Hohenzollernstraße- Wilhelmstraße angegriffen. Nach offiziellen Angaben wurden der 53-jährige Rabbiner und seine zwei 19-jährigen Söhne nach dem Besuch einer Synagoge am Samstagnachmittag den 3. August beleidigt und bespuckt. Das ARD-Politmagazin report München hatte zuerst über den Angriff berichtet. Nach dem Besuch der Synagoge soll ein bislang unbekannter Mann die Familie von der gegenüberliegenden Straßenseite aus als "Scheißjuden" bezeichnet haben. Eine Frau habe den Vorfall aus ihrem Auto heraus beobachtet und daraufhin einen der 19-Jährigen mit derselben Beleidigung beschimpft. Der junge Mann habe die Frau von der Beifahrerseite aus ansprechen wollen, daraufhin habe sie ihm aus dem Auto heraus ins Gesicht gespuckt und sei weggefahren. 

 

Das passierte mitten in Schwabing. Schwabing ist keine Insel der Seligen. Der Rabbiner war erkennbar und seine beiden Söhne trugen die Kippa. Jüdisches Leben ist wieder in Gefahr. Einst hatte die NSDAP in Schwabing seit Beginn der zwanziger Jahre ihre Hochburg. Heute sinkt immer mehr die Hemmschwelle gegenüber Juden und Jüdinnen. Wir erleben gerade das Aufkommen der rechtsradikalen AFD. In diesem gesellschaftlichen Klima nimmt der militante Antisemitismus zu. In der Isarvorstadt erhielt ein Deutscher mit jüdischer Religionszugehörigkeit zeitnah zu dem Angriff in der Hohenzollernstraße brieflich eine Morddrohung. Generell nehmen in München und Bayern antisemitische Straftaten zu. Nach Untersuchungen der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (Rias) Bayern sind seit April bereits 72 judenfeindliche Vorfälle im Freistaat gemeldet worden, 35 allein in München. Im vergangenen Jahr registrierte die Münchner Polizei 86 judenfeindliche Straftaten. Die Dunkelziffer dürfte um einiges höher liegen. Es gab eine Serie von 33 Briefen mit antisemitischen Morddrohungen gegen jüdische Kindergartenkinder. Im Jahr 2017 waren 51 Fälle von Judenhass in der Kriminalstatistik verzeichnet, 2015 waren es „nur“ 24. Die Masse antisemitischer Straftaten geht laut Polizei auf das Konto rechtsextremer Täter.

Es gab in der jüngsten Vergangenheit Schmierereien an einem Obermenzinger Mahnmal, Holocaustleugnungen, verbale judenfeindliche Beleidigungen, eine Hetzschrift gegen einen jüdischen Lokalbesitzer - über derartige Vorfälle haben Polizei und Recherchestellen wie Rias und das Aida-Archiv in diesem Jahr berichtet. Bestimmte Medien berichteten über ein judenfeindliches Video in einer Chat-Gruppe des Unterstützungskommandos (USK) der Polizei. Wir wissen von Drohungen gegen die Veranstalter eines Vortrags über "Antisemitismus bei Burschenschaften" und seit März gibt es in München Dutzende Drohmails, die sich auch gegen jüdische Persönlichkeiten richten.

Die Absender hetzen - zuletzt erst am vergangenen Montag - gegen "Untermenschen" und "Ungeziefer“, die auf ihren "Todeslisten" verzeichnet seien.

Genug ist genug

 

Nun sollten wir gemeinsam ein Zeichen der Solidarität mit unseren jüdischen Mitbürgern setzen, da der Antisemitismus nicht „nur“ jüdische Menschen bedroht, sondern uns alle. 

Deshalb rufen wir alle, die für Demokratie, Fortschritt und soziale Gerechtigkeit einstehen, sich an der Solidaritätskundgebung am 16. August um 16 Uhr, Hohenzollernstraße Ecke - Wilhelmstraße zu beteiligen. 

Es sprechen Max Brym ( Autor Geschichtsdozent) -Marie-Luise Kunst Mitglied des Vorstands mut Bayern- Ein Vertreter der " Marxistischen Jugend München- Ein Vertreter des " Funken München, Waldkraiburg, sowie Einzelpersonen aus verschiedenen Vereinen. Die Unterstützer aus jüdischen Verbänden welche sprechen, geben wir hier schriftlich nicht bekannt. Sprecher aus dem antifaschistischem Spektrum sind eingeladen.  

Bündnis gegen Antisemitismus 

 

V.I.S.D.P Max Brym Adalbertstr.82 80790 München